PEP- Integration statt "wegklopfen"

Bei der Prozess- und Embodimentfokussierten Psychologie in Therapie und Praxis geht es um die Integration von Gefühlen und Überzeugungen, nicht um deren Abspaltung. Die Formulierung von eigenen Selbstakzeptanzaffirmationen ist neben dem Klopfprozess ein wesentlicher Bestandteil von PEP und wurzelt in verschiedenen psychologischen Ansätzen.

 

Es handelt sich um die Aussprache einer Sowohl-als-auch-Logik (systemischer Ansatz), stellt ein Ambivalenztraining (Psychodynamik) dar und nicht zuletzt eine Integration eines Schattenthemas (C. G. Jung). Diese Intervention kann auch als Reintegration eines ausgeblendeten Themas, eines unliebsamen Persönlichkeitsanteils oder als Maßnahme zur Auflösung von Abspaltungs- und Dissoziationsprozessen beschrieben werden. Es ist ein schlichtes Anerkennen, dass es so ist, also eine Würdigung des So-Seins. Diese Affirmationen können dazu beitragen den Krieg gegen sich selbst zu beenden und sich auf einen Friedensprozess mit sich selbst einzulassen. Im Grunde handelt es sich um eine Maßnahme der Verbesserung der Selbstbeziehung, einer Art (liebevoller!) Nachbeelterung, eine Quelle der Selbstfürsorge die nie versiegt, eine unkomplizierte Art der Achtsamkeit.

Kommentar schreiben

Kommentare: 1
  • #1

    Felix Sampson (Freitag, 03 Februar 2017 10:21)


    Does your site have a contact page? I'm having trouble locating it but, I'd like to send you an e-mail. I've got some recommendations for your blog you might be interested in hearing. Either way, great blog and I look forward to seeing it expand over time.